Ein einziges Leben

Uraufführung: 23.09.2017
Offenes Haus Oberwart (OHO)
Gastspiele: KUGA, Kulturzentrum Eisenstadt

Ein einziges Leben

Autor:innen: Erinnerungen aus dem Burgenland vertriebener Jüdinnen u. Juden, aufgezeichnet von der Burgenländischen Forschungsgesellschaft (Gert Tschögl) / Mit Anna Kramer, Elisabeth Veit, Kilian Klapper / Regie: Katrin Hammerl / Bühnenbild: Elisabeth Vogetseder / Sound: Franco Visioli / Kostüm: Valentina Mercedes Obergantschnig / Dramaturgische Beratung: Reinhold Stumpf / Licht: Alfred Masal / Video: Georg Müllner-Fang / Besonderer Dank an Gert Tschögl und die Burgenländische Forschungsgesellschaft.

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Ein einziges Leben

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Im Jahr 2001 führte die Burgenländische Forschungsgesellschaft fast vierzig Interviews mit Jüdinnen und Juden, die vor und während des Zweiten Weltkrieges aus dem Burgenland vertrieben wurden. Die daraus entstandenen lebensgeschichtlichen Zeitdokumente sind die Basis für das von Katrin Hammerl inszenierte dokumentarische Theaterstück „Ein einziges Leben“.

Gemeinsam mit einem dreiköpfigen Ensemble entwickelte sie einen Diskurs- und Spielraum, der sich von den 1920er Jahren bis hin zu den Anfängen der 2000er Jahre spannt. Aus verschiedenen Perspektiven werden Themen wie Heimat und Zugehörigkeit im Kontext persönlicher Biografien beleuchtet und der Frage nach dem individuellen Prozess des Erinnerns nachgegangen.

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