Autorinnen: Sanja Abramovic, Theodora Bauer, Katrin Bernhardt, Petra Puik, Sophie Reyer, Johanna Sebauer, Katharina Tiwald
Regie: Valentina Himmelbauer und Peter Wagner
Darstellerinnen: Myriam Angea, Petra Staduan, Petra Strassser
Kompositon und Live-Musik: Mira Perusich
Bildende Künstlerinnen / Bühnenbild: Renate Holpfer, Judith Horvatits, Elke Mischling, Ilse Lichtenberger, Petra Neulinger, Doris Schamp
Produktionsleitung: Hans Panner / Technische Leitung, Lichtdesign: Alfred Masal / Regieassistenz: Sara Bonk / Bauten, technische Abwicklung: Florian Decker, Jan Tomsits / Büro: Silvia Magdits
Eine Koproduktion der Theaterinitiative Burgenland /
Landestheaters der Autor:innen mit dem Offenen Haus Oberwart.
Eintritt: VVK € 24,– / AK € 27,–
(ermäßigt VVK € 22,– / AK € 25,–)
Kartenreservierung: +43 3352-38555, karten@oho.at, Ö-Ticket
Ermäßigte Kartenpreise gelten für: OHO-Mitglieder, Ö1-Club-Mitglieder, AK-Card, Schüler:innen, Lehrlinge, Student:innen, Zivil- & Präsenzdiener.
Von Tyranninnen, Weißen Frauen, Blutgräfinnen und anderen legendären Erzählungen
Eine Spurensuche im Legendenschatz des Burgenlandes
Das Burgenland ist reich an Geschichten – und an Freuenfiguren, die aus dem Rahmen fallen. Nicht weniger als 20 Künstlerinnen widmen sich einem Thema, das bis heute fasziniert: legendäre Frauen zwischen Mythos und Wirklichkeit.
Ob die angebliche Tyrannin Rosalia von Forchtenstein, die kämpferische Gertraud von Weisspirach auf Burg Landsee, die geheimnisvolle Weiße Frau von Bernstein, die berüchtigte “Blutgräfin” von Lockenhaus, die umstrittene Gräfin Battyány-Thyssen von Rechnitz oder die gefolterten, als Hexen verfolgten Frauen in Eberau – alle diese Figuren werfen Fragen auf. Was erzählt der Volksmund über sie? Und was steckt tatsächlich hinter Legeneden?


Die Route führt von Norden nach Süden zu sechs Burgen und Schlössern im Burgenland. Orte, an denen die Geschichte bis heute nachwirkt: in Märchen und Legenden, in historischen Abhandlungen, persönlichen Erinnerungen oder wissenschaftlichen Analysen. Doch wie Die Straße der Frauen zeigt: Nicht jede Erzählung hat sich so zugetragen, wie sie uns gemeinhin vermittelt wird.
Sieben Autorinnen, sechs bildende Künstlerinnen und eine Musikerin stellen sich gemeinsam mit den Darstellerinnen auf der Bühne der Aufgabe, einen tieferen Blick hinter das Schicksal von Frauen zu werfen, die durch einen tatsächlichen oder vermeintlichen Tabubruch im Gedächtnis des Landes haften geblieben sind und die Fantasien der Menschen bis zu heutigen Tag beschäftigen.
A. Der Pfarrer?
B. Der König?
Oder C. Der Reality-Star, der auf
seinem Insta-Kanal das Comeback
des maskulinen Mannes prophezeit
und sagt, dass die Frau für den
Mann das ist, was die Handtasche
für die Frau ist: ein Accessoire?
Petra Piuk, Episode Gertraud von Weisspriach, Schloss Landsee
